Entworfen von dem international anerkannten spanischen Architekten José Gancedo, öffnete der Platz seine Pforten im Oktober 1998. Bei seinem Design wurden die natürlichen Eigenheiten des Geländes ausgenutzt. Die ganze Strecke wird durch kleine Plateaus definiert, begrenzt von mehr als fünftausend Meter Steinmauern, die von den alten Bananenplantagen übrig sind und restauriert wurden, um die Ursprünglichkeit dieses wunderschönen Platzes zu erhalten.
Die Strecke besteht aus 18 Löchern mit 6 Par 5, 6 Par 5 und sechs Par 4 mit einem Neigungsindex 128 von den weißen, 126 von den gelben und 128 von den roten Tees. Wegen seiner Eigenarten und der spektakulären landschaftlichen Umgebung wird dieser Platz von Golfspielern sehr geschätzt.
Der Platz Los Lagos, eine Strecke mit neun Löchern, ist Par 33. Hier fallen besonders die Teiche an Loch 5, 6, 7 und 8 auf, die dem Spiel auf diesem Platz einen ganz eigenen Reiz verleihen. Auf diesem Platz werden Spieler mit hohem Handicap akzeptiert (bis 45). So erhalten Anfänger die Möglichkeit, ihre Technik zu verbessern und sich mit diesem schönenSport vertraut zu machen. Es ist der erste Golfplatz in Europa, dessen Rasen aus Süßgräsern (Paspalum) besteht, dazu geeignet, das
salzhaltige Wasser der Insel zu vertragen. Die Bepflanzung aus Tiff Eagle Bermuda Gras verleiht den Greens Festigkeit und Geschwindigkeit, bei den Golfern eine hoch geschätzte Qualität.
Auf der ganzen Strecke kann man sich an der autochthonen Flora erfreuen, die sorgfältig gehegt wird, wobei genau auf ihre spezifischen Bedürfnisse in Bezug auf Bewässerung, Bodenbeschaffenheit etc. geachtet wird. Unzählige Palmen der Sorte Washingtonia filífera, die Zwergpalme Chamaerops humilis, die kanarische
Palme oder Phoenix canariensis, die Phoenix theophrasti, die Areca Palme Dypsis lutescens, die Camaedorea Chamaedorea elegans und die Kentiaplame Howea forsteriana, die Coco Plumoso Syagrus romanzoffiana etc. geben der Anlage ein südliches Flair.
Auf Anpflanzungen autochthoner Flora wurde besonders geachtet: Balos (Plocama pendula), Cardones (Euphorbia canariensis), Tabaibas (Euphorbia balsamifera), Almácigos (Pistacia atlántica) und Zierpflanzen wie die Argyranthemum frutescens, eine strauchartige Margerite mit vielen Blüten, die Siemprevivas oder Limonium arborescens, eine Strauchfliederart und viele andere einheimische Pflanzen wurden hier gesetzt. Platzrekord ist –9, ein Ergebnis, das während der Open de España im April 2003 beim Spiel der Profis Charl Schwartzel (SA), Marten Olander (SWE), David Gilford (ENG), Julien Clement (SWI) erzielt wurde. Den Amateurrekord, 6 unter Par, erreichte der Spieler Larrazabal beim Campeonato de Canarias Amateur im Jahr 1999. Der Platz verfügt über eine Flotte von mehr als 100 Elektrobuggys, alle mit Navigationsgeräten ausgestattet.